Das Thema Wald und Natur als schützenswerter Raum für Entdeckungen prädestiniert diese Fortbildung als Teil der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), obwohl die sekundäre Zielgruppe erst 1-3 Jahre alt ist (SDG 15). Die zu erlernenden Kompetenzen liegen nicht nur im Kennen und Erkennen der Natur. Das Gehen in unebenem Gelände über Stock und Stein fördert die Koordinationsfähigkeit und damit die körperliche Entwicklung der Kinder (SDG 3). Der Wald als vielfältiger Entdeckungsraum ist ideal für das Erlernen von Weltaneignung (SDG 4). Das gilt auch für die Gefahren des Waldes. Kinder lernen (sich) zu fragen was es ist, bevor sie es in den Mund stecken. Zur Weltaneignung gehört auch, im Sinne einer Werteorientierung den Respekt vor allen anderen Lebewesen zu fördern und ihre Vulnerabilität zu erkennen.
Die Methodik ist der Lebenswelt und dem Entwicklungsstand der Kinder angemessen. Sie lernen Wissenswertes über Vögel, Raupen und Früchte zunächst im Morgenkreis mit Liedern, Bilderbüchern und Fingerspielen. Indem sie schmecken, riechen, sehen, tasten, hören und sich bewegen entwickeln sie alle Basissinne, fördern ihre sensomotorische Entwicklung.
Das Bundesbildungsministerium nennt Kooperation, Partizipation und Selbstorganisation als BNE-Schlüsselfähigkeiten. Genau dies können auch kleine Kinder lernen, wenn sie frühzeitig in den Wald begleitet werden.
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